Doppelhaus-Charakter muß gewahrt bleiben:

In der Rechtsprechung galt schon bisher: Im Sinne des §22Abs. 2 Satz 1 Baunutzungsverordnung (BauNVO), ist ein Doppelhaus eine bauliche Anlage, die an der mit dem Nachbarn gemeinsamen Grenze zu einer Einheit zusammengefügt wird.

Kein Doppelhaus bilden dagegen zwei Gebäude, die sich an der gemeinsamen Grundstücksgrenze zwar noch berühren, aber als selbständige Baukörper erscheinen. Veränderungen an einer Doppelhaushälfte, die diesen Umstand bewirken, verletzen das Nachbarrecht sowie das Rücksichtnahmegebot, so daß dem Nachbarn hier ein Abwehranspruch zusteht. Außer in Bebauungsplanbereichen gelten diese Bindungen jetzt auch im unbeplanten Innenbereich (§34 Baugesetzbuch (BauGB)
Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 5. 12.2013-4 C 5/12

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  • Werner Valkieser
  • Dipl. Ing. Architekt und Stadtplaner
  • Gärtnerstraße 4
  • D-42655 Solingen

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